Aus dem Streifen "Die 3 Tage des Condor" hätte mehr werden können. Trotzdem ist dies immer noch ein guter Film, der jedoch einige Schwächen aufweist. An Spannung mangelt es dem Streifen nicht. Nach einer kurzen Einführung der Charaktere werden die Meisten gleich getötet. Robert Redford ist der Einzig überlebende und muss nun seine Unschuld beweisen, da er für den Mörder gehalten, gleichzeitig aber auch von den wahren Killern gejagt wird. Dies gibt der Geschichte genügend Spannung, welche der Streifen auch bis zum Ende aufrecht erhält. Außerdem kann Redford in seiner Rolle überzeugen.
Leider ist das Tatmotiv ein wenig überaltert. Dies stört jedoch beim Sehen des Filmes eher weniger. Absolut unglaubwürdig ist allerdings die Liebesbeziehung. Da zoffen sich die Figuren Joe Turner (Robert Redford) und Kathy Hale (Faye Dunaway) in der einen Minute - Turner hat Hale entführt! - um sich dann bereits in der nächsten Minute in den Armen zu liegen. Dieser Übergang passt überhaupt nicht und lässt den Zuschauer nur mit dem Kopf schütteln.
Trotz der teilweise eigenartigen Geschichte kann ich den Film weiterempfehlen. Die durchgängig sehr spannende Atmosphäre lässt einen über die anderen eher kleineren Fehler großzügig hinwegsehen!
7 Punkte