Review

Beyond Re-Animator (1/10)

Vorsicht, Spoiler!

Der dritte Teil von Brian Yuzna ist leider auch der peinlichste, lahmste und ideenloseste Teil der Reihe, und ich kann nur hoffen, daß Yuzna es ab jetzt sich verkneift, uns mit deratigem Müll vollzuladen.

Schon im Gefängnis fängt es an: billige Ausstattung, ein elektrischer Stuhl aus dem 19. Jahrhundert, alles billig. Ich dachte erst: Gibt es noch in Spanien die Todesstrafe? Aber dann fiel mir ein, dass dieser Streifen auf amerikanisch macht.

Zu den EFX: Horror sieht man sicht ja wegen der Effekte an, inhaltlich gibt es eh nichts zu sagen. Ein Auge ploppt raus, und etwas Gedärm, ein Ohr wird abgerissen, ein Arm angebissen, gähn, das wars dann auch in diesem Trauerspiel.

Dazu kommt, dass Yuzna Sex mit Gewalt vermischen möchte. Ein Häftling beisst einer Krankenschwester im Off in die Möpse, fast wie auf RTL. Und zu allem übel soll der Arzt, der seine süße Blonde reanimiert, auch noch von ihrer Scham erdrückt werden. Hilfe!

Was darf in einem billigen Horrorfilm nicht fehlen? Richtig: die obligatorische Bumserei und nur Blondinen, weil Spanier darauf ja stehen.

Ein Sammelsurium der lahmen, aber fürchterlich langweiligen Art. Meine DVD-Fernsteuerung im Vorlauf leistete gute Dienste, denn den Rest dieses Trauerspiels muss sich niemand antun.

Fazit: Dritter und hoffentlich letzter Teil der Reanimator-Saga, voll mitallem, was Yuzna eingefallen ist, ein Durcheinander der elenden Art. Einen Punkt gebe ich dem Gefecht Ratte - Penis am Ende des Films: da fühlt man sich vollends verarscht.

Ich rate ab.

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