Re-Animierer die Dritte. Irgendwie bin ich ja immer skeptisch wenn es darum geht alte 80er Splatterstreifen in der "Neuzeit" fortzusetzen. Wirkt oft einfach zu modern, wenig Atmo...da fehlt der Flair Kinners.
Aber da der Yuzna hier am Werke ist gehts gut. Der beweist mal wieder das er irgendwie immer n guten Film zu Stande bringt, egal wie schlecht die Bedingungen sind.
Qualitativ würde ich den Streifen etwas über Bride of... einordnen, der Film wirkt wieder aufwendiger und allgemein weniger trashig als part 2. Allerdings hat dieser Film eines mit all den anderen Yuzna Filmen gemeinsam: Die Story scheint zunächst recht interessant und bietet gute Ideen, macht aber nach knapp der Hälfte der Laufzeit Platz für eine Nummernrevue absurder Szenen. Da wird dann ein absurdes Szenario an das andere gereiht, für die Handlung interessiert sich Yuzna nicht mehr. Das Ende ist genauso sinnlos/sinnvoll wie das seines Vorgängers, bzw. wie das von Return of the living dead 3 bzw. wie das von The Dentist 1+2 bzw. *insert beliebigen Yuzna Film hier*
Das mag der Eine nun schlimm, der Andere gut finden, mir isses relativ egal solange man seinen Spaß hat.
Der Film hat dann auch in der Tat eine Reihe denkwürdiger Szenen, der Zombie ohne Kauleiste zu Beginn, der Fixer der sich ne Überdosis Reanimierungs-Serum spritzt (einer der besten Gags, Dr. Wests trockener Kommentar ist zum schießen), die "leicht" am Rad drehende Reporterin nach ihrer Reanimierung (die Sache mit den Fingern...), allgemein die ganzen Charaktere, faschistoider Direktor, Kannibale, Proll dessen bester Freund eine Ratte namens "Ratti" ist...diese hat die zweifellos beste Szene im ganzen Film. Nun gut vielleicht nicht die beste aber die mit Abstand lustigste, bloß nicht beim Abspann ausschalten, allein für diese Szene lohnt sich der Film!
Fazit: Nicht ernstzunehmende Absurditäten Show mit einem genialen Jeffrey Combs, respektablem Goregehalt und einigen Lachern...vorrausgesetzt man verfügt über schwarzen Humor.