Review

Wofür das `H`steht sollte an dieser Stelle nicht verraten werden,aber die Erklärungen hierfür wirken doch reichlich an den Haaren herbeigezogen.

Frauenmörder Shin Hyun wartet auf seine Hinrichtung,er ist verantwortlich für Morde an Frauen,die alle etwas mit Schwangerschaft zu tun gehabt haben.Doch die Mordreihe setzt sich fort,Gibt es einen Trittbrettfahrer oder ist der Inhaftierte selbst der Drahtzieher weiterer Morde ?

Vergleiche zu „Schweigen der Lämmer“ und „Sieben“ bleiben da nicht aus(irgendwo muß man ja ansetzen),denn es gibt schon eine Menge Gemeinsamkeiten.Leider bleiben beide Vorbilder unerreicht,denn dieser koreanische Streifen hat so viele Längen,dass er um die Hälfte hätte gestrafft werden können.
Gute Ansätze sind nicht von der Hand zu weisen:Besonders zu Beginn können düstere Sets und eine morbide Grundstimmung durchaus überzeugen,man traut sich was in Südkorea und das fällt im Gegensatz zu typischen Hollywoodproduktionen positiv auf.
Leider verstand man es nicht,eigene Ideen plausibel umzusetzen,noch eine anhaltende Spannung zu erzeugen,denn es gibt auf Dauer so viele Längen,dass der Film zwischenzeitlich ermüdend wird.
Das Ende und das Motiv des Täters ist zudem so hanebüchen,dass man mindestens zweimal mit dem Kopf schütteln muß.Da wollte man offensichtlich ein unerwartetes Finale konstruieren,was aber letztlich unglaubhaft ausfiel.
Es steckte soviel Potential in dem Streifen – gute Darsteller,gelungener Soundtrack und vor allem eine tolle Optik.Allerdings reicht das allein nicht für ein zufrieden stellendes Gesamtwerk,so dass dieser Streifen am Ende unter Durchschnitt bleibt.
4 von 10 Punkten

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