Review

Ein kleines, pubertierendes Mädchen auf der Suche nach ihrer Persönlichkeit und im ewigen Kampf gegen die böse, kommerziell erfolgreiche Mutter...

Nein war dieser Film schlecht. So unglaublich schlecht, typisches österreichisches Kino, das versucht, internationalen Erfolg zu ergattern. Vielleicht wurde der Film mit Preisen bestückt, aber es bleibt der verzweifelte Versuch einer mehr als klischeehaften Milieustudie. Die Schauspieler reden, sehr üblich für österreichische Jugendliche, hochdeutsch, natürlich deutsches Hochdeutsch, spielen total stümperhaft und man kann sich in keine Rolle hineinversetzen. Die Musik entspricht dem gängigem Alternativklischee und die Kameraführung zeigt den verzweifelten Versuch, individuell zu wirken. Die Statisten wirken wie Schaufensterpuppen, sprechen im Gegensatz zu allen anderen wienerisch, was sie noch dümmer erscheinen lässt.

Im Gegensatz zu anderen Erfolgen wie Nordrand, der auch in sämtliche Klischeevorstellungen des typischen Wieners fällt, präsentiert Beastie Girl Klischees, die durch die extrem unrealistische Darstellung der Schauspieler noch einen zusätzlichen Minuspunkt bekommt.

Das österreichische Kino bringt aufgrund der weltweiten Sensations- und Blockbustergeilheit leider keine guten Filme heraus, ich muss mich wirklich für die österreichische Unterhaltungsindustrie auf diesem Gebiet schämen...

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