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In Rhondas Fitnessstudio geht der Punk ab. Ein unbekannter Killer meuchelt sich wild durch Beleg- und Kundschaft. Was die Aerobic-Weiber zunächst nicht vom Popo wackeln abhält, ruft einen Schnüffler auf den Plan, der sich an einen bizarren Sonnenbank-Unfall vor geraumer Zeit erinnert...

Erinnert sich jemand an "Call On Me" von Eric Prydz, dieses super sexy Musikvideo mit den lasziv ihr Geschlecht von sich reckenden Gymnastikmädels? So muss man sich im Grunde das billige Killerfilmchen AEROBICIDE vorstellen. Dauerwellen-Urscheln, hüpfende Hupen, wackelnde Hintern, Stulpen, Leggins... Der Film dokumentiert anschaulich alle erdenklichen Modesünden der 1980er. Er kombiniert die altbackene Killerthematik auf überaus sensationelle und künstlerisch hochwertige Weise mit Close Ups von weiblichen Schrittbereichen und Ausschnitten. Wo in anderen Slashern gefummelt wird oder die Busen blitzen, wird hier eben rhythmisch zu 80's-Pop gezappelt. Genial! Nebenbei wird aber auch ein bisschen gemeuchelt, wenn auch nicht sonderlich hochwertig. Der Killer mordet mit Messer, Hantel oder - Achtung! - überdimensionaler Sicherheitsnadel. Wer das schon schräg findet, sollte im Finale nach der Tussi mit den Brandnarben-Titten, den Freddy-Krueger-Titten (!!!) Ausschau halten. Ansonsten passiert im Fitness-Studio des Todes nicht viel. Dank eindrucksvollem, in regelmäßigen Abständen eingebauten Aerobic-Gewackel wird's aber nie langweilig.

Bizeps: (-)(-)(-)(-)(-)
Trizeps: (-)(-)(-)(-)(-)
Busen-Beine-Po: (+)(+)(+)(+)(-)

Fazit:
Grenzdebiler Billigslasher auf dem Niveau von SLEEPAWAY CAMP und SLUMBER PARTY MASSACRE. Ähnlich anregend wie Carmen Electras "Aerobic Striptease" und Kate Upton beim Volleyballspielen.

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