Wir wussten es schon immer: Sport ist Mord und stinkt! Nur kann man einer solchen Trash-Granate wie dieser keine Sekunde böse sein! Deshalb immer schön die Beine spreitzen, die Hüften kreisen lassen und im Rhythmus bleiben! "Aerobicide" ist angesagt! Beim Sterben eine gute Figur machen? Bitte hier entlang...
Quasi die Film zum damaligen Fitnesswahn, wenn in der Welt der Solarien, Fitnessstudios und Muckibuden nicht auch noch ein Serienkiller umgehen würde. Der schreitet einigermaßen rabiat zu Werke, um neben dem Messer eine riesige Sicherheitsnadel zu schwingen. Damit wäre endlich auch diese Angelegenheit besprochen: Ein Slasher im Gymnastikraum, auch sowas muss es geben.
Generell hat "Aerobicide" eine riesen Fun-Faktor, der sich über die gesamten 90 Minuten erstreckt: Mädels im knappen Trainingsanzug, die sich zu schepperndem 80er-Sound beim schweißtreibenen Workout verausgaben - hier wusste jemand eindeutig, wie man(n) Spaß hat! Und mitdenken muss wie immer auch niemand, wobei das Ende eine echte Überraschung in petto hat.
Normalerweise spielt Billigregisseur David A. Prior in einer Liga mit Kollegen wie Fred Olen Ray, Albert Pyun oder Jim Wynorski. Hier ist ihm jedoch ein kleiner Miniklassiker gegückt, den man auch 33 Jahre nach seiner Entstehung immer wieder gerne hervorholt. Eine echte kleine Perle unter all dem Schrott der Direct-To-Video-Produktionen!