Review
von Leimbacher-Mario
Bauch, Beine, No
„Killer Workout“ aka “Aerobicide“ mag das perfekte Doppel mit „Death Spa“ bilden, doch mithalten kann er mit dem nicht. Hier geht ein Killer im Fitnessstudio um und die Leichen stapeln sich zwischen Saunen, Sonnenbänken und Steppern - nur leider auf derart lahme, zahme und dämliche Art, dass man daran schnell die Lust verliert. Egal wie eng und oft die Aerobicbodies an knackigen Ladies mit massiv 80er-Flair gezeigt werden…
„Killer Workout“ ist für mich weder eine 80er-(Trash-)Perle noch eine wirklicher „Worst-of-the-Worster“. Er pumpt und schwitzt sich viel mehr im gähnenden Niemandsland dazwischen einen ab. Und das blass, charakterlos, austauschbar und unspektakulär wie heutige Fitnessstudio(ketten). Der poprockige Soundtrack ist käsig, dauernd anwesend und lecker. Die Damen sind wunderbar anzusehen. Das 80er-Gefühl ist voll mit Steroiden. Und von Eric Prydz bis „Final Destination“ wird man noch testosterongeladene Samen und Sporen dieses „sexy“ Muskelslashers bis heute auffinden. Aber im Effekt bringen die Kills nichts auf die Waage, wäre es ohne die ausgedehnten Aerobicausschnitte kaum ein Langfilm, die Darsteller sind steifer als jeder Stock und es kommt nie auch nur der Hauch von Interesse oder Spannung auf. All das schnuppert nie im Leben am Prädikat „gut“ und ist selbst für Videothekenpiratenallesgucker von damals heutzutage schwere, zähe Kost.
Fazit: sicher kein schwachbrüstiger, aber ein schwacher Fiti-Slasher zwischen seichtem Trash und starker Langeweile. Leider eher zu Letzterem tendierend. Vor allem die blutleeren Kills sind für den Klo.