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Eine derbe Parodie auf den Fitnesswahn der 80er? Leider nicht ganz. Schweißbänder, Stulpen und Leggings in Pastellfarben gibt es jedenfalls im Übermaß zu sehen. Doch es sind weniger die grässlichen Klamotten, die diesem Slasher so zusetzen. Es ist vielmehr das ausgiebige Rumgehopse zu schlechter Popmusik, das jegliche Horroratmosphäre schon im Keim erstickt. Die wenigen typischen Suspense-Versatzstücke wie etwa das obligatorische Stalken wehrloser Frauen sind total ausgelutscht und der Rest des Films kommt einem allzu oft vor wie eine schwächere Folge von MIAMI VICE. Was diese grelle und synthetische Barbie-und-Ken-Welt jedoch in regelmäßigen Abständen aufrüttelt, das sind die Morde - und davon gibt es reichlich. Somit ist der hohe Bodycount die Trumpfkarte dieses Schunds.