Review

Dreamcatcher (1/10)

Vorsicht: Spoiler

Nachdem ich von den vorherigen King-Verfilmungen eigentlich positiv überrascht war, bin ich von diesem Kraut- und Rübenfilm maßlos enttäuscht, und habe vor dem Fernseher gebettelt, der Müll möge zu Ende sein.

Denn ich diesen Film ist alles zusammengesucht, was in anderen King-Filmen klappte: die Gruppe der Jungen, die alle übersinnliche Fähigkeiten haben, ein Böses Element und anderer Unfug.

Doch der Rest ist Humbug im Qudrat. Das fängt schon bei den Würmern an, die den Menschen aus dem Anus nach draußen kriechen. Was das sein soll, weiss außer dem Regisseur niemand. Viele Zähne, ein meterlanges Maul, argghh. Und da werden auch schon mal ein Paar Finger abgebissen, stirbt ein fetter Typ auf dem Klo und muss einer der Männer das im der Toilette gefandene Wesen durchs Sitzen auf dem Klodeckel in Schach halten.

Und wozu daß alles? Gut, es geht um Außerirdische, die sich vermehren, die Menschen anstecken, und in bester Alien-Manier sich im Magen ausbrüten lassen. Aber wieso kommen die Biester aus dem Arsch rausgeskrochen? Alles ist ohne Sinn in diesem Mistfilm.

Dazu kommt, daß natürlich wieder ein behinderter Junge übersinnliche Fähigkeiten hat. Er weiss daß Mr. Gay (der Mr. Gray heisst = das Synoniem für das außerirdische Wesen), Menschen mit Telepathie oder ähnlichem Schrott willig macht. Ganz toll, besonders wenn im Endkampf zwischen dem behinderten Jungen und dem Alien beide in gleißendes Licht aufgehen, und in roten Staub zerplatzen.

Der Rest ist dummes Gelabere, gerenne im Schnee, billige Fick-Sprüche (Fickorama) und eine Gruppe von Schauspielern, denen das lieblose Runtelkurbeln dieses Schinkens anzusehen ist.

Dazu kommt, daß Morgan Freeman als Offizier, der seit 25 Jahren die Aliens jagt, wie ein Hampelmann mit dicken Augenbrauchen aktiert. Wenn er schon seit 25 Jahren die Biester bekämpft, warum ist die Seuche erst jetzt ausgebrochen? Und warum rettet einer der Gruppe die Menschheit vor der Seuche, in dem er im letzten Moment noch auf den Wurm tritt, der die Wasserkanalisation zu infizieren droht?

Im Grunde ist Dreamcatcher ein billiges Aliens-Filmchen, und die Dreamcatcher kommen nur beiläufig zum Zuge, erklärt wird nur, daß es ein Ritual der Indianer ist, um Albträume fernzuhalten.

Ich hätte mir auch so einen Dreamcatcher in die Wohnung hängen müssen, dann wäre mir der Albtraum dieses C-Movies sicherlich erspart geblieben. Oder auch nicht, so wie diese an den Haaren herbeigezogene Story.

Fazit: Aliens lösen eine Seuche aus, und haben Menschen als Brutkästen auserwählt, nur das die Dinger aus dem Anus in die Freiheit kommen (was für die Intelligenz der Außerirdischen spricht - Pfui!). Zeit- und Geldverschwendung. Eine der schlechtesten Verfilmungen von Stephen King.

Ich rate ab.

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