Review

Vier Freunde und ein altes Geheimnis aus Kindertagen, das sie miteinander verbindet. Ein guter Freund aus Kindheitstagen, der nicht das zu sein scheint, was er vorgibt. Eine einsame Hütte in einem abgelegenem Wald. Düsteres Schneetreiben, eine Brise Horror, eine Brise Science Fiction, eine Brise Mystery und die Action kommt erstaunlicher Weise auch nicht zu kurz.
Das alles hört sich doch schwer nach einer Geschichte von Stephen King an, und so ist es auch. Eine weitere Geschichte, die von Erfolgsautor King verfilmt worden ist und das noch nicht einmal so schlecht.
Man fühlt sich bei dieser Verfilmung in keinster Weise gelangweilt, die Story wird gut vorangebracht und das liegt nicht nur an den guten Schauspielern. Nein, der ganze Film und die Atmosphäre treiben die Story gut voran. Die ganze Zeit weiß man eigentlich gar nicht so genau um was es eigentlich geht, was die Grundlinie der Story sein soll, auf was das ganze hinaus soll, aber das macht wiederum diesen Film auch so interessant. Auch wenn es im Laufe des Films scheint, als ob sich die Macher nicht entscheiden konnten, ob es jetzt ein Horror-, ein Science Fiction- oder vielleicht doch ein Mystery-Thriller werden sollte, fügt sich doch am Ende alles zu einer logischen Erklärung zusammen. Zwischendurch wird man immer wieder durch kleine Rückblenden ein Stückchen weiter aufgeklärt und hatte man am Anfang noch das Gefühl die Story sei verworren und führe zu keinem logischen Punkt, so wird man dann doch eines besseren belehrt. Ganz genau so wie es einem auch immer wieder in den Büchern von Stephen King ergeht.
Desweiteren verfügt der Film über gut gemachte Special-Effects, die keines Wegs übertrieben sind und sich nahtlos in den Film einbinden. Sicherlich denkt man sich, hätte man das ein oder andere im Verborgenen gelassen wäre es spannender gewesen, aber je weiter der Film abläuft um so besser ist es doch alles miterlebt zu haben um die doch komplexe Story zu erfassen. Da stört auch nicht, die für manche doch abschreckende lange Laufzeit des Films, die man beim Anschauen dieses Werkes gar nicht mehr wahr nimmt. Viel mehr braucht der Film eben ein bisschen länger um sich richtig zu entfalten ohne dabei langweilig zu werden. Man ist immer wieder gespannt was als nächstes passiert und was man als nächstes erfährt.
Einzig und allein den Schluss hätte man sich dann doch nicht so "fantastisch" vorgestellt und manche Fragen die offen bleiben hätte man gerne erklärt bekommen, aber das schmälert den Gesamteindruck des Films kaum.
Gute Schauspieler, eine gute und komplexe Story, solide Special-Effects, Spannung und Schockmomente, alles was eine gute King-Verfilmung braucht.
Nicht die Nummer Eins der King-Verfilmungen, aber immer noch unter den Top Drei.

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