William Goldman (Drehbuchautor von Filmen wie Misery, Chaplin & Die Brücke von Arnheim) und Lawrence Kasdan (Drehbuchautor von Star Wars Ep. V & VI und Silverado / Regisseur von Wyatt Earp und Silverado) adaptieren ein Erfolgsbuch von Stephen King! Das hört sich an sich nicht unbedingt schlecht an, doch das Ergebniss ist wirklich unter aller Kanone!
Aber ich fang ersteinmal mit der Story an, welche wirklich interessant klingt.
4 Freunde, allesamt mit einer medialen Gabe, welche sie von einem leicht mysteriösen kleinen Jungen namens Duddits haben, fahren in einen Wald um ihre Freundschaft zu festigen. Doch plötzlich passieren mysteriöse Dinge. Ein kranker umherirrender Mann taucht auf und sämtliche Tiere verlassen, mit einem seltsamen Ausschlag bedeckt, den Wald. Anschließend erklärt eine geheime Spezialeinheit namens Blue Unit den Wald zur Quarantänezone.
Bis zu diesem Moment, ist der Film in seiner stärksten Phase. Die Charaktere und ihre Fähigkeiten werden sehr gut eingeführt und man merkt das irgendwas im Busch ist, was man aber nicht direkt deuten oder vorhersehen kann.
Doch dann gehts mit 90 %igem Gefälle abwärts.
Denn der Film verkommt nach diesem guten Aufbau nicht nur zum Creature Movie der B-Klasse, sondern er schafft es auch dieses so unansehnlich und tölpelhaft rüber zu bringen wie es nur geht!
Der Anfängliche schräge Humor mit all seinen Sprüchen, über die man am Anfang noch schmunzelt, wird trotz dem Spannungsaufbau beibehalten und zestört praktisch jede Szene in der es vor Spannung nur so knistern könnte! Manche Szenen wirken gerade zu Plump in ihrem Versuch Komisch zu wirken.
Da freud es einen praktisch schon, wenn der blödste Sprücheknopfer von allen als erster abnippelt.
Der nächste große Kritikpunkt ist die geheime Spezialeinheit Blue Unit. Welche geführt wird von (einem wie die Afro-Variante von Albert Einstein aussehenden) Morgan Freeman, welcher nicht nur scheiße aussieht sondern auch noch komplett Gaga ist was einem auch noch mit dem Vorschlaghammer verklickert werden muss. Da kann es auch mal vorkommen ,dass er ab und zu einem seiner eigenen Leute ein oder zwei Finger abschießt da dieser zu doll menschelt!
Und so reiht sich alles aneinander und was entsteht ist wirklich beleidigend für denkende Individuen.
Das haben wohl auch der Großteil der Schauspieler gedacht, und stellten auf Standard. Morgen Freeman wirkt absolut Lustlos und Fehlbestzt, Damian Lewis hatte nach dem Erfolg mit Band of Brothers wohl vergeblich eine Grundlage gesucht, dann aber jegliche Lust verloren(es wirkt unfreiwillig Komisch wenn er anfängt mit sich selbst zu sprechen! Und man wundert sich dann auch nicht mehr warum der Extraterrestrische Mr. G(r)ay genannt wird). Dann gibts da noch Tom Sizemore der als Nachfolger Freemans (mit 42 ist Sizemore doch eigentlich zu alt für die Rookie-Rolle) auch nicht viel rausreist. Der Rest des Casts (Jason Lee, Thomas Jane & Timothy Olyphant) trägt sein übriges zum Dilemma bei. Wer bleibt ist Donnie Wahlberg, der ebenfalls direkt vom Band of Brothers Schlachtfeld kommt. Und er ist meiner Meinung nach in dieser ganzen Misére am schlechtesten weggekommen, denn er hat mit Abstand die kürzeste Rolle abbekommen. Denn hier haben wir mal eine Schauspielerische Leistung!! Denn Mark Wahlbergs Älterer Bruder darf die Rolle des nun Erwachsenen Duddits übernehmen. Eine Charakter irgendwo zwischen Forrest Gump und dem Rain Man, komplett mit E.T Blick und dem IQ einer Scheibe Weißbrot. Doch nicht einfach zu spielen, aber Donnie ist der einzige der das alles scheinbar ein bisschen ernster genommen hat.
Ich hoffe das Hollywood entlich lernt das Kings Bücher zwar Erfolg haben aber kaum zur Verfilmung gut sind. Nur einige wenige schafften es wirklich raus aus der Unterklasse.
Fazit:
Stark angefangen, phenomenal nachgelassen! Von diesen Leuten die ihr Potenzial schon mehrfach unter Beweis gestellt haben, hätte ich mehr erwartet als eine Mischung aus Outbreak und Independence Day mit wiederlich schlechten und unpassenden Onelinern.
Für den Anfang gibt es noch 3 Gnadenpunkte
Insgesamt 3/10