Manche behaupten, dass der Horrorfilm eine reine Männerdomäne sei, was mitunter auch stimmen mag. Umso erstaunlicher ist es, dass die TV-Produktion "Satan´s School for Girls" bis auf einpaar Ausnahmen nur weibliche Darsteller vorzuweisen hat. Unbedingt besser wird dieses leider allzu handzahme Werk dadurch auch nicht...
Die Story um ein junges Mädel, dass in ein Mädchenpensionat kommt, um dort den Tod ihrer Schwester aufzuklären, ist viel zu hausbacken geraten, anstatt richtig mitreißen zu können. Auch die Andeutung an einen okkulten Zirkel erweist sich als nicht so heiß gegessen wie gekocht. Das mag vielleicht auch am Produzenten liegen, denn kein geringerer als Aaron Spelling hielt hier die Fäden in der Hand. Spelling hat Zeit seines Lebens allerhand TV-Serien wie "Hart aber herzlich" realisiert, jedoch auch ziemlich viel seichtes Zeugs vom Schlage "Beverly Hills 90210" in die Welt gesetzt. Und genau so wirkt "Satan´s School for Girls": Wie eine Soap Opera mit einer letzten halben Stunden an softem Grusel.
So rennen zwei Mädels (Hauptdarstellerin Pamela Franklin sowie die junge Kate Jackson - neben Cheryl Ladd der zweite Engel für Charlie im Bunde) permanent auf dem nächtlichen Campus rum, die falsche Fährte erkennt selbst ein Blinder mit Krückstock. Am Ende stecken natürlich alle unter einer Decke, sprich: sind alle im gleichen Teufelskult zugange. Upps, jetzt habge ich dummerweise das Spannendste verraten. So ein Peach aber auch!
Endresultat: "Satan´s School for Girls" ist eine belanglose TV-Produktion, die heutzutage keinen Hund mehr vor dem Ofen hervorlockt. Weder sexy noch reißerisch, sondern nur 08/15 an allen Fronten. So durchschnittlich ist dann auch die Bewertung: 5 von 10 Punkten.