Der junge Egon Olsen (Aksel Leth) lebt im Kinderheim. Da er mit dieser Situation unzufrieden ist, hat er einen Plan wie er von dort wegkommt. Ein reiches Paar, was schon länger ein Auge auf das Heim geworfen hat, möchte eines der Kinder adoptieren. Egon arrangiert alles so, das er der neue Sohn des Paares wird. Benny (Christian Stoltenberg) und Kjeld (Jacob Bernit) sind davon begeistert nun einen reichen Freund zu haben. Doch die Eltern sind in Wirklichkeit Raketenfabrikanten und planen Egon als Versuchskaninchen ins Weltall zu schießen…
Die Olsenbande in jungen Jahren, was haben Egon, Benny und Kjeld damals getrieben? Die Filme um das Trio sind schon längst Kult, somit ist es verständlich das Ableger folgten. Olsenbande Junior ist einer davon. Die Besetzung der jungen Darsteller wurde sehr gut gewählt, die Mimik und Gestik des erwachsenen Trios können sie überzeugend nachspielen. Ab und zu reagieren sie zwar ein wenig „steif“, aber bei einem Kinder-/Familienfilm spielt das keine große Rolle. Witzig sind auch die Parallelen zu der älteren Olsenbande. Der junge Egon kommt beispielsweise aus dem Kinderheim raus und wird von Benny und Kjeld mit Dänemarkfähnchen empfangen. Das ist aber schon fast alles Positive an dem Film. Die Story mit der Raketenfabrik ist zu abgehoben und die Pläne der Olsenbande Junior sind einfach zu schludrig und naiv geplant (vorallem die Sache mit der Bowlingkugel und dem Geldkoffer). Klar ist der Film in erster Linie für Kinder gedacht, aber dennoch sollte man gerade da eine gewisse Sorgfalt hineinlegen.
Fazit:
Kinder werden ihre Freude an dem Film haben, Olsenbanden Fans hingegen kaum.