... ist Philosophie-Professor, Langschläfer und Lebenskünstler. Wie einst Sokrates auf dem Marktplatz von Athen, spricht er zu den Menschen in Neapel: zu Salvatore, dem Vize-Ersatzhausmeister; zu Luigino, dem Hauspoeten; zu Saverio, dem Straßenkehrer, und zu Dottore Paluotto. (Donnerstags allerdings nicht, da bleibt er in seinem Bade- und Denkzimmer und empfängt keine Besucher.) Bellavista unterscheidet zwischen "Menschen der Liebe" und "Menschen der Freiheit".
Hier geht es um unser modernes Leben, um kleine Betrügereien, Geschäftemachen, Feilschen, Spülmaschinen, Kokain, die Camorra, Lotto, Anarchie und Müßiggang. Kurz: Neapel sehen und sterben ... vor Lachen.
(Covertext VPS Video)
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