Es gibt Filme, denen das Alter nichts anhaben kann.
Die Schlange im Regenbogen ist solch ein bemerkenswertes Teil.
Was Craven hier auf die Leinwand zauberte hat bis heute nichts an Faszination und Spannung eingebüßt.
Die Dramatik der Storyline und die technische Umsetzung der beklemmend mysteriösen VooDoo-Atmosphäre sind hervorragend umgesetzt worden.
Die Rollen sind ausnahmslos gut besetzt worden.
Das Thema an sich ist zwar mainstreammäßig verpackt, findet allerdings so selten den Sprung auf die großen Leinwände, das es schon ein wohlwollendes Alleinstellungsmerkmal besitzt.
Die Schlange im Regenbogen ist ein kurzweiliger und sehr aufregender Film jenseits heutiger Schnitt- und Action-Orgien, doch mit dem gewissen makabren Charme eines sehr guten Horrorthrillers, der aktuell leider zu selten spürbar ist.
Selbst Gorefans kommen nicht zu kurz dabei weg - wenn auch nur in der ungeschnittenen 18er-Version.
Fazit:
Der Streifen bringt die morbide Ambivalenz zum Voodoo-Thema auf den Punkt.
Vielleicht sogar das "Meisterstück" im besagten Genre.
He, Wes! Erinnere Dich an Deine Anfänge!