Review

Verloren au'm B-Movie-Planeten

„Prisoners of the Lost Universe“ ist längst verloren gegangenes Low-Budget-Abenteuer-Kino - u.a. mit John Saxon, der sich eine Zeit lang gefühlt auch für fast alles hergab. In diesem bunten Kuddelmuddel aus Fantasyklischees, WTF?!-Momenten und straight up Bullshit landen drei unterschiedliche moderne Menschen auf einem fremden Planeten, in einem Paralleluniversum, in dem sie sogleich von kriegerischen, mittelalterlichen Kidnappern angegriffen werden und wo sie nun einen Weg zurück in unsere Welt suchen… 

Sonntagmittagsprogramm mit Spleen

Was für'n Schmarn! Billig, blöd, banal. Und doch irgendwie süß. „Prisoners of the Lost Universe“ kann man kaum böse sein. Viele dumme Ideen in einen Topf geworfen. Kopiert, runtergedampft, eingestampft. Ein Mini-„Logan's Run“ in etwa. Schauwerte wie in einem gut ausgestatteten Edeka. Auch John Saxon musste die Miete bezahlen. Bezaubernde Blondine. Leuchtende Pilze. Happy Hippie-Fantasy-Unsinn. Kann man kaum ernst nehmen, kann man nebenbei laufen lassen. Wohl am besten selbst auf Pilzen. Bizarr und bescheuert.  

Fazit: unschuldiger Sci-Fi-Schmarn mit 80er-Wahnsinn und verrücktesten, naivsten Ideen. Zwischen „Flash Gordon“, „The Time Machine“ und Harryhausen. In deutlich billiger und behelfsmäßiger. Dennoch mit Cheapo-Charme.

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