Alle Kurzkommentare


3

Der auf dem Cover abgebildete Cyborg taucht nur am Anfang und am Ende auf, um für unterwältigende, blutfreie Actionszenen mit niedrigem Bodycount zu sorgen. Dazwischen entwickelt sich ein träges Liebesdrama, das in ein paar leerstehenden Ruinen stattfindet. Liebenswerte Charaktere, deren Schicksale einen interessieren könnten, gibt es leider nicht. Die verträumte, dröge Stimmung erinnert ein wenig an die ungleich besseren M.A.R.K. 13 – Hardware (1990) oder Dust Devil (1992) – qualitativ liegt der Film jedoch näher an Nemesis 4 – Engel des Todes (1996). Der Film setzt die falschen Prioritäten, denn das Liebesdrama funktioniert nicht. Der Mann im Cyborg-Kostüm taucht zu selten auf und selbst dann sorgt er nicht für Spaß. Es mangelt einfach stark an Action.

6

Im Jahre 2057 soll ein sogenannter Prototype, ein hochtechnisierte Kampfroboter auf Basis eines echten Menschen, den letzten noch exitierenden "Omega" vernichten, das unterlegene aber Vorgängermodell des Prototype... Recht unterhaltsamer SF-Actioner, der mit einigen interessanten Storyelementen aufwarten kann, die zwar ansich keinen Inovationspreis gewinnen aber für einen B-Film allemal als ausreichend zu bezeichnen sind. Besodners die verschiedenen Charaktere sorgen in dieser Hinsicht für etwas frischen Wind. Actionseitig ist nicht allzuviel los: Eine Keilerrei hier, eine durchaus blutige Erschiessung dort - Nichts wirklich spektakuläres aber angemessen über die Filmlänge portioniert und in der Ausführung routiniert. Die Darsteller machen ihre Sache ebenfalls solide so dass unterm Strich ein ansehbares Filmchen bleibt, das man zweifelsohne nicht gesehen haben muss, das aber durchaus mal ein Ansehen wert ist.

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