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Militärwissenschaftler schicken im Jahr 2073 eine Zeitsonde mit Kampfrobotern ins Jahr 1973, um die Ausbreitung eines Virus zu verhindern. Die Aktion geht schief: Als der Wissenschaftler Sinclair, der die Reise begleitete, in seine Zeit zurückkehrt, findet er die Welt verwüstet vor und die Menschheit fast ausgerottet. Er erfährt, dass seit 1973 ununterbrochen Roboterangriffe auf die Zivilisation stattfinden und muss erkennen, dass er die Schuld daran trägt. Mit überlebenden Kämpfern versucht Sinclair, das Experiment rückgängig zu machen.

Über Filme mit Zeitreisen, oder hier Zeitparadoxien getauft, sollte man ja nicht allzu viel nachdenken, erst recht nicht, wenn man sich in B-Action Gefilden befindet. Zumindest gibt sich der erfahrene Phillip J. Roth die Mühe allzu logische Fehlzündungen in der Story zu vermeiden. Hier reist man also munter mal 100 Jahre vor und wieder zurück in der Zeit und hat somit das Problem geschaffen, das die APEX (advanced Prototype Exploration Unit) Einheiten, sowas wie Zeitwächter Roboter oder Androiden oder was weiß ich, diesen Fauxpas korrigieren wollen und den Krieg mit der Menschheit anfangen.
Dieser Schlagabtausch dauert jetzt schon hundert Jahre und meiner Meinung nach sollte der Mensch schon mindestens seit 95 Jahren davon ausgelöscht worden sein, aufgrund der unbegrenzten Ressourcen der Blechbüchsen. Das Cover erzählt dazu die Verwandtschaft zu Terminator und Universal Soldier und hat sogar Recht damit, allerdings so etwa zwei bis drei Schuhgrößen kleiner. Als Location dient dazu ein runtergekommenes Fabrikgelände, das zwar einen gewissen Endzeitcharme verströmt, aber wenn die Darsteller immer wieder durch die gleichen Sets laufen nutzt der sich auch auf Dauer ab (Leute wie Albert Pyun hätten hier aber locker eine Trilogie gedreht und auch die APEX erinnern stark an dessen Nebula aus Nemesis II)
Actionfreunde werden dabei aber nur halbherzig bedient. Die Shootouts sind doch sehr unspektakulär und auch die vielen Explosionen sind so dermaßen als Pyrotechnik erkennbar, das sich auch dieser Effekt irgendwann totläuft. Über die CGI Effekte sollte man in dem Zusammenhang lieber erst gar nicht reden. Lustig wird's hier eher aus Trash Sicht, wenn sich eine Gruppe u Fuß innerhalb von zwei Tagen von sengender Wüste in schneebedeckte Hügel bewegt, Leute sich ganz entspannt hinter einer Panzerfaust aufhalten und über so Sachen wie das Großvater Syndrom macht man sich besser auch keine Gedanken. Insgesamt ist APEX noch gerade so brauchbar, aber gehört in Sachen Endzeit/SciFi sicherlich nicht .zu den Marktführern.
5/10

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