Dies nenne ich mal einen guten Film. Dass die Thematik schwer verständlich zu verfilmen ist, ohne in ein SCIFI-Abenteuer zu verfallen, dürfte Jedem klar sein.
Anders als Vorgänger wie "Hollow Man" erfährt man hier die psychische Besessenheit einer Verfolgung. Eine Verfolgung, ein Quälen, ein reines Psychospiel.
Dass ein vermeintlich toter Optik-Wissenschafter zurückkehrt, um seine ehemalige Freundin zu belästigen, mit der Absicht sie in den Wahnsinn zu treiben, ist nebensächlich.
Vielmehr überzeugt der Schauer, die Angst, die Möglichkeit beobachtet zu werden. Die Furcht, durch unsichtbare Mächte manipuliert zu werden.
Dieser Streifen ist einwandfrei inszenziert. Er baut Spannung auf, verbunden mit Angst und Furcht vor dem unsichtbaren Ungewissen. Die Leistung der Hauptdarstellerin ist unbeschreiblich gut.
FAZIT: Super, toller Streifen. Leider teilweise unterschätzt. Aber schon alleine die Mimik der Hauptdarstellerin trägt den Film bis zum Ende. Empfehlenswert und anders.
9/10 Punkten