Review


Inhalt:

Korea während der Besetzung durch die Japaner anfangs des letzten Jahrhunderts.
Li Jun Dong (Jhoon Rhee) ist der Führer der antijapanischen Opposition und befindet sich natürlich in der Illegalität. In dieser legt er sich eine unscheinbare Identität als Gärtner von Father Lu (André E. Morgan), welcher eine christliche Gemeinde leitet, an.

Doch die Bansan-Karate-Schule der Japaner, die letztendlich die Zentrale der Geheimpolizei der Besatzer darstellt, wird auf ihn aufmerksam.
In diese Auseinandersetzung wird nicht nur die Nichte Father Lu´s, Mary (Ann Winton), hineingezogen..., auch Jin Zheng Zhi (Carter Wong) und die junge Kellnerin Huang Li Chen (Angela Mao) werden in diesen brutalen Kampf einbezogen.
Als Huang´s Mutter (Hung Mei) von den Japanern brutal getötet wird, schwört Huang blutige Rache....

Li Jun Dong wird von den Japanern der Bansan-Karate-Schule unter deren Anführern (Kazuma Kenji, Sammo Hung) gefangen gesetzt..., und in den manchurischen Teil Chinas verbracht..., in welchen die Koreaner entweichen wollten.
Mary, Jin Zheng Zhi und Huang Li Chen wollen Li befreien..., und es kommt mit ihren Gegnern, zuzüglich den japanischen Anführern (Gam Kei-Chu, Whang In-Shik) die in der Manchurei agieren zum Endkampf auf Leben und Tod......


Fazit:

Unter der Leitung des Hausregisseurs Raymond Chow´s, Huang Feng, entstand im Jahre 1973 dieser reinrassige Taekwondo/KungFu-Eastern-Actioner mit erstklassiger Besetzung für die Golden Harvest-Studios.

Kammerspielartig eröffnet Huang Feng seinen Streifen mit etlichen Szenen die in einer Kirche (!) spielen..., um eine einfache Story um einen antijapanischen Oppositionsführer, dessen Verbündete und ihren verzweifelten Kampf gegen die Unterdrücker auswärtiger Provenienz spannend und stringent-schnörkellos zu entwickeln.

Die Atmosphäre dieser Actioner aus den Golden Harvest-Studios ist wie so oft nüchtern gehalten..., die üblichen Studio-Sets GHs, die rein zweckmäßig ausgestattet sind..., denn es kommt wie so oft nur auf die brutal-harte KungFu-Action hier an..., da soll nichts von ablenken.
Und es wird viel gefightet..., so wie in vielen Streifen mit Carter Wong und Angela Mao..., untermalt von einem entsprechenden harten Dubbing sind die Kämpfe von kerniger Brutalität geprägt. Schnell, präzise..., mit voller Wucht werden Schläge und Tritte vollführt..., der ganze aufgestaute Hass der unterdrückten Figuren bricht sich Bahn. Die japanischen Villains sind ebenfalls von -rassistischem- Hass getrieben..., so schaukelt sich hier eine ungemein brutale Gewalt hoch.
Höhepunkt ist denn natürlich das Finale..., in dem alle 4 japanischen Villains auf Mao, Rhee und Wong -unterstützt von der europiden Darstellerin Ann Winton- treffen..., und die Gewalt ihren Kulminationspunkt und das Nervensystem des Betrachters vollauf erreicht.
Rhee, Wong und Mao auf der einen Seite..., Gam Kei, Kazuma Kenji und vor allem Whang In-Shik und Sammo Hung auf der anderen..., das verspricht denn absolute Kampfkunst... und einen Show-Down der es in sich hat...!

Die Darsteller agieren soweit mimisch gekonnt..., aber was kommt es hier darauf an? Dies ist ein reiner, ein reinrassiger Actioner..., auf die Zelebrierung von Gewalt gespeist aus vollstem Hass kommt es hier an. Da macht Huang Feng keinen Hehl draus und nicht viel Federlesen.
Da ist denn auch der Plot nur ein Aufhänger..., klare Linie..., und alles mündet zielgerichtet auf einen Show-Down..., große Schlenker leistet sich denn die Regie da kaum.

Man braucht nicht viele Worte zu machen..., "When Taekwondo strikes" ist ein knallharter, so einfacher wie krachender Eastern-KungFu-Actioner..., mit einer Besetzung die darauf ausgerichtet ist, kernige Kämpfe zu bieten. Nichts für Plot-Ästheten eben....

Für etwas über 90 Minuten Klarheit im Ablauf, brutale KungFu-Fights und Angela Mao in Hochform gibt es knappe aber starke 9/10 Punkte. 

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