Review

In meiner Jugend sah ich diesen Italo-Streifen noch vor Romeros Genre-Werken und war fasziniert von der Storyline und den ekligen und ziemlich heftigen Splattersequenzen.

Heute betrachtet, ist der Film immer noch eklig und splattrig! Die Storyline ist natürlich eine Flatline auf Ballaballa-Kurs - aber das hat uns Fans bei dieser Art von Film ja noch nie so richtig aufgeregt. Beim Crossover Zombie und Kannibale erwartet man/frau nicht ernsthaft eine ausgefeilte Geschichte und ein oscarwürdiges Acting. Der Score ist herrlicher 70er-Jahre-Synthie, der in so einen Genrefilm passt "wie die Faust auf's Auge".

Glücklicherweise gibt es keinen Tiersnuff wie in anderen Movies dieser Zeit üblich. Die Kulissen sind einfach aber zweckmäßig. Hier zählt nur Ekel, Blut und Splatter pur. Natürlich weiß heute jeder, dass der Streifen eine Mogelpackung ist, denn er ist KEIN Zombiefilm sondern ein purer Kannibalenfilm mit einem gehörigen Schuss "Metzgerarzt-Mentalität". Die Zombiedarsteller sehen nicht wirklich originell aus, sondern wirken so künstlich wie eine Geisterbahnfigur von nebenan. Die Kannibalen-Effekte sind da deutlich besser in Szene gesetzt worden und sehen noch heute widerlich aus und erfüllen ihren Selbstzweck.

Fazit: oft beschimpft, doch eigentlich für diese Art Film noch einer der besten, die ich je gesehen habe.

Schmuddel-Horror, Musikgedudel, fünftklassige Schauspieler, blanke Busenshow und blutige Innereien - dies sind die "Zutaten", die man/frau hier serviert bekommt. Wer etwas anderes möchte, ist eindeutig im falschen Film und braucht sich aber hinterher nicht zu beschweren

Details
Ähnliche Filme