Wieder ein Film, der offensichtlich die review-Geister scheidet.
Was soll man dazu sagen? Persönliche Meinung wohl. Meine ist:
Der Anfang ist sehr vielversprechend - Leichenteile verschwinden, eine Sekte steckt wohl dahinter, nichts genaues weiß man nicht.
Geheimnisvolle Dinge geschehen in der Wohnung einer Arzt-/Anthropologin/Ethnologin - ein Opferdolch verschwindet. Geheimnisvolle Tätowierungen/Zeichen tauchen auf - das Interesse ist geweckt. Und schon geht es los.
Und ab da wird es unzusammenhängend und unlogisch.
Es wird sich mit einem barmherzigen Arzt getroffen, der auf "schwer zugängliche Inselbewohner" heilt. Sein Hiwi soll die Expeditionäre zu der entsprechenden Insel bringen, wo der Ursprung des Geheimnisses um die städtischen Toten vermutet wird - doch, ein Motorschaden (des Schiffes) vereitelt den Plan, die Interessierte auf eine andere Insel zu bringen - so landen sie doch da, wo sie eigentlich nicht hinsollten, und auf der Insel, die so nicht geplant war vom ehrenwerten Dottore.
Im weiteren Verlauf (und ab jetzt kippt der Film leider total) - stellt sich heraus, dass Dottore nicht der artige und ehrenwerte Fremdenhelfer ist, sondern ein garstig Biest, das nur seine eigenen Forschungszwecke zum Thema Wiederbelebung verfolgt.
Hm, ja, ganz schick anzugucken, aber ohne wirklichen Sinn und Verstand - es gibt da durchaus bessere Vertreter dieses Genres - dieses Stück Filmarbeit aber ist weder eine Bereicherung noch sonst irgendwas - klar, man kann es sich angucken - und so (nach einer durchaus vielversprechenden ersten halben Stunde) ein wenig Lebenszeit verschenken - allzu viel erwarten ist allerdings nicht angesagt. Es bleibt einfach nur die platte Frage: "Wozu eigentlich...?"