Review

iHaveCNit: Bloodshot (2020)
07.03.2020

Basierend auf einem Comic von Valiant Comics kommt nun „Bloodshot“ in die Kinos. Der Science-Fiction-Actioner mit Vin Diesel in der Hauptrolle ist nun eher einer, den man eigentlich im B-Movie-Fach einordnen würde, aber auch auf der Kinoleinwand, bei der ich sogar die LED-Variante gewählt habe, war der Film einigermaßen unterhaltsam.

Ray Garrison ist Soldat und nach einem erfolgreichen Einsatz in Mombasa, Kenia will er eigentlich mit seiner Frau einen entspannten Italien-Urlaub genießen, doch kurz darauf werden er und seine Frau gefangen genommen, gefoltert und schlussendlich getötet. Jedoch wacht Ray danach kurze Zeit später in einer Forschungseinrichtung auf. Ein Experiment mit Nanotechnologie führt dazu, dass sein Körper immer wieder regeneriert wird und seine Kampfkraft um ein Vielfaches gesteigert wurde. Während er Rache für den Tod seiner Frau üben möchte muss er sich die Frage stellen ob es hier mit rechten Dingen zugeht.

Den Anfang von „Bloodshot“ könnte man an dieser Stelle etwas launig und holprig bezeichnen, aber er erfüllt seinen Zweck, einen erst mal in die Handlung einzuführen und quasi den Aufbau zu liefern. Ich hatte damit auf jeden Fall kein Problem. Die sich dann aus dem Film ergebenden Richtungswechsel machen den Film dann hinten raus dann noch etwas interessanter, auch wenn man dafür ein wenig von dem Potential das die Action und die Fähigkeiten des Titelhelden hergegeben hätte einbüßt. Wobei es gerade in der ersten Hälfte zu einer aufgrund des Looks großartigen Sequenz in einem Tunnel kommt. Vin Diesel ist eben Vin Diesel und rein von seiner Physis kann er auf jeden Fall überzeugen, auch wenn die Rolle selbst darstellerisch nicht viel hergibt und hergeben muss. Darüber hinaus haben wir mit Guy Pearce einen sehr fiesen und zwielichtigen Charakter, der sehr routiniert auch an seinen Aldrich Kilian aus „Iron Man 3“ erinnern kann. Vom Rest würde ich höchstens noch Eiza Gonzalez und auch Lamorne Morris hervorheben. Der Film hat selbst vom Produktionsdesign ein cooles Design zu bieten, jedoch sind die Spezialeffekte dann doch relativ unbeeindruckend und vor allem gegen Ende kommt es dann zu sehr schwachen Effekten, weshalb hier Sci-Fi-Action-Trash die wohl beste Bezeichnung für „Bloodshot“ ist. Auch wenn soweit ich gelesen habe eine Trilogie geplant ist, würde ich trotz allem sagen, dass „Bloodshot“ als einzelner für sich stehender Film schon rund genug ist und das ausreicht.

„Bloodshot“ - My First Look – 7/10 Punkte.

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