Die Polizei befindet sich im Kampf gegen die bösen „Rauschgiftpflanzer“, dazu versprühen sie ein neues Pflanzenvernichtungsmittel, welches sich auch auf die Marihuanabauern bei der Ernte auswirkt. Der Bundespolizei wären ein paar Nebenwirkungen an den Kriminellen eigentlich ganz recht, doch nicht, wenn die zu mordlüsternen, fleischhungrigen Bestien mutieren. Selbstredend führt das Setting zu einem zombieähnlichen Abgemurkse in freier Wildbahn, was diesen C-Movie nicht gerade von vielen anderen „Return Of The Living Dead“-Rip-Offs unterscheidet. Ein schlichtes Drehbuch schickt ein paar schlichte Darsteller dementsprechend in die gleiche verseuchte Gegend des Geschehens, nur die nötigste, an Ödnis kaum zu überbietende Charakterisierung unterbricht dabei die Goreszenen. Die sind immerhin überwiegend blutig und vereinzelt sogar splatterig dargestellt, befinden sich jedoch auf typischem Independentniveau. Das geringe Budget dieses Streifens trieft förmlich aus den Bildern heraus, die dämliche deutsche Synchro kann Trashfans eher begeistern als die zähflüssige Handlung. Pseudoökokommentare wie „Meine Freunde, die Marihuanadealer …“ oder der engagierte Beamte als Held machen da nichts besser. Leider nutzt Regisseurneuling Chuck McCrann die Gelegenheit nicht, um eine Persiflage wie „Redneck Zombies“ daraus zu machen und so versteht es „Mutiert“ trotz ausreichendem Blutgehalt nicht, den Zuschauer zu unterhalten. Auch von ernsthafteren Beiträgen, die atmosphärisch überzeugen können, wie beispielsweise "Pestizide" ist dieser Schundstreifen meilenweit entfernt. Vielmehr wirkt das alles belanglos und auch ziellos.
Fazit: Nicht einmal für Splatterfans interessantes, kleines Trashfilmchen. 2/10 Punkten