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5

Einer der besseren Amityville-"Filme" (im weitesten Sinne), auch wenn das zunächst einmal nicht viel aussagen mag. Daniel Lutz, der damals in den 1970ern als kleiner Junge in dem berühmtesten Geisterhaus auf dem Planeten angeblich übernatürliche Phänomene erlebt und Besessenheit am eigenen Leib erfahren haben soll, rekonstruiert in Interviews, was er damals erlebte und sah. Dass er sich zu einem völlig verschrobenen und exzentrischen Erwachsenen entwickelt hat (vielleicht aufgrund des Traumas?) erweist sich als die größte Stärke und zugleich auch größte Schwäche dieser Dokumentation. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn auch seine Geschwister zu Wort gekommen wären und die Doku mehr Struktur besitzen würde. Stattdessen lässt man den immer noch gezeichneten, menschlich sehr schwierigen Daniel Lutz einfach ungefiltert drauflos plappern. Leicht verstörend, aber nicht ganz gelungen.

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