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Der Schuldeneintreiber French steht finanziell mal wieder mit dem Rücken zur Wand. Da kommt ein mehrere Tausend Dollar versprechender Job gerade Recht. Im Auftrag des Gangsters Tommy sollen die beiden bei einem Casino, einem Boxclub und in einer kleinen Werkstatt Schulden im hohen fünfstelligen Bereich eintreiben. French willigt ein, aber Sue hat ihm ein kleines Detail des Jobs verschwiegen: Die Kohle muss nämlich innerhalb der nächsten 48 Stunden aufgetrieben werden, sonst wird sich Gangsterboss Molly an Tommy für den Mord an seinem Bruder rächen – und das würden dann vermutlich auch French und Sue am eigenen Leib zu spüren bekommen...

Die beiden Schuldeneintreiber sind wieder unterwegs. Nachdem der erste Film großen Anklang fand und auch in den Kritiken recht gut wegkam, bot es sich natürlich an, direkt einen zweiten hinterher zu schieben.

Das die beiden wieder zusammenarbeiten, ist nach dem Ende von Teil 1 zwar sehr sehr weit hergeholt, aber wir nehmen das mal als gegeben hin und wundersame Wiederauferstehungen gab es ja öfters mal.

Die Devise ist klar. Hier werden wieder Schulden eingetrieben, mächtig Haue verteilt und zwischendurch mal ein paar Witzchen gemacht. Allerdings ist der Nachfolger insgesamt doch einen Tick schlechter.

Das liegt einfach daran, dass die Geschichte im ersten Teil besser und alles noch neu war, denn viele Dinge die im ersten Film für Lacher sorgten, kennt man jetzt eben schon und findet sie nicht mehr ganz so originell wie beim Vorläufer.

Gegen Ende gibt es dann eine unfassbare Materialschlacht, bei der ich aber selten so viele Fehlschüsse gesehen habe. Da stehen mehre Personen frei im Raum herum und trotzdem wird dauernd daneben geballlert. Das hatte schon einen gewissen Humor.

Das Ende lässt natürlich Platz für Teil 3, von dem ich sicher bin, dass der auch noch realisiert wird, denn auch die Kritiken für die Fortsetzung sind überall recht gut.

Sicher kein Murks, aber Teil 1 ist insgesamt dann doch unterhaltsamer – trotzdem bietet auch der Nachfolger noch solide Unterhaltung, was in der Note ja auch zum Ausdruck kommt.

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