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Der Ganove Ugo (Gastone Moschin) gerät nach einem mehrjährigen Gefängnisaufenthalt in die Fänge seiner ehemaligen Arbeitgeber, die fest davon überzeugt sind, er habe sie um die Beute eines Coups betrogen. Im Auftrag des geheimnisvollen Amerikaners (Lionel Stander) hängt ihm der sadistische Rocco (Mario Adorf) an den Fersen, stets verfolgt von den misstrauischen Augen des Gesetzes…

Fernando Di Leos erster Mafiafilm, auf den im Abstand von jeweils einem Jahr „Der Mafia-Boß – Sie töten wie Schakale“ und „Der Teufel führt Regie“ folgten, schildert ebenso ruppig wie dramatisch das Schicksal eines seiner Vergangenheit überdrüssigen Verbrechers, der vor den Klauen seines alten Lebens zu fliehen sucht, aber immer wieder von schuldhaften Verstrickungen und offenen Rechnungen eingeholt wird. Der mit fatalistischem Zungenschlag abgefasste Film kann seine beachtliche handwerkliche Kompetenz durch die herausragenden Schauspielleistungen eines unerschütterlich gefassten Gastone Moschin und eines Furcht einflößend psychopathischen Mario Adorf ergänzen. Schade allein, dass die gesellschaftliche Ursachenforschung in grob geschnitzte Streitgespräche zwischen zwei politisch gegensätzliche Polizisten ausgelagert wird.

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