Alle mal die Hand heben, die sich der Vollständigkeit halber die Inhaltsangabe dieses Films hier durchgelesen haben (die eh aus einer TV-Zeitschrift stammt). Also ihr, ihr kennt jetzt den kompletten Film. Ja genau, das wars.
Hier wird das alte Thema von Alien-Entführung und Schwängerung wieder mal durchgekaut und dann auch noch fatalerweise auf Spielfilmlänge gestreckt. Mumien-Evil Arnold Vosloo ist hier ein ER-Fachskalpellschwinger, der sich psychiatrisch mal die entscheidende Nacht erläutern läßt, in der er den Filmriß für zwei Stunden und nicht den nötigen Orgasmus für die überraschende Schwangerschaft seiner Frau hatte.
Die Psycho-Tante glaubt natürlich nix und bevor wir dann restlos einschlafen, entwickelt seine Frau ein paar flotte Macken, wie z.B. die Einrichtung zerschlagen oder ein Eisbad für den Fötus nehmen.
Da fehlt dann nur noch Brad Dourif, der dringend einen Job wollte und auf den wir nach der Namensnennung im Vorspann wie wild warten, um dann zu erkennen, daß er die Story um keinen Deut weiterbringt. Am Ende klinkt Arnold (nicht der...der Vosloo...) dann komplett weg und nimmt seine Alte beim breitflächigsten Schwangerschaftsabbruch aller Zeiten komplett auseinander, für das er dann im Knast landet.
Screaming Mad George sorgt neben der offenen Bauchhöhle (iih...) für ein paar glibberige Aliententakel, komplett mit langgezogenem Akte-X-Kopf und ovalen schwarzen Augen. Putzig! Warum es im Universum keine schmerzlose Befruchtung gibt oder warum den Betroffenen immer ein Stück Metall in den Körper geplanzt werden muß (Scully: Nacken, Ehefrau: Nase), erläutert uns der Film nicht, ebensowenig warum Arnold am Ende ebenfalls "geholt" wird. Aber vielleicht muß der ja die Kinderchen hüten, in dieser Existenz hat er sich dem Gesichtsausdruck nach sowieso nur gelangweilt. Nichts für schwangere Mütter, alle anderen sollten sich nicht von dem Namen Brian Yuzna täuschen lassen. It's a stinker! (2/10)