Inhaltsangabe

von Moonshade

Es ist ein scheinbar ganz normaler Tag im Stadtteil ...

... Williamsburg, New York, als sich die 19jährige Esther „Esty“ Shapiro (Shira Haas) mit etwas Geld auf den Weg macht, ihren neuen Ausweis abzuholen, um damit dann nach Berlin in Deutschland zu fliegen.
Esty lebte bisher als Ehefrau in der Satmar-"Sekte", einer Glaubensgemeinschaft ultraorthodoxer chassidischer Juden, die nach jahrhundertealten Regeln leben, bei denen Ehefrauen in erster Linie dazu da sind, ihren Ehemännern viele Kinder zu gebären. Ihr Zugang zur modernen Welt ist gewohnheitsmäßig eingeschränkt, man bleibt unter sich. Doch für Esty wurde ihr Leben unhaltbar, denn sie ist schon aufgrund des "Ausscheidens" ihrer Mutter (Alex Read) praktisch als Waise gebrandmarkt. Ihr Ehemann Yanky (Amid Rahav) ist zwar im Wesentlichen recht gut zu ihr, aber Esty leidet an Vaginismus und hat Schmerzen beim routinemäßigen Geschlechtsverkehr - und wird nicht schwanger. Bald steigt der Druck der Gemeinde auf die junge Frau, die privat zusätzlich (was nicht gern gesehen ist) Klavierstunden genommen hat.
Doch nun steht Esty in Berlin und ihr einziger Bezug ist ihre Mutter, die dort in einer lesbischen Beziehung lebt. Doch als sie diese nicht sofort erreicht, gerät sie mit Musikstudenten einer Hochschule in Kontakt und glaubt, auf diese Art ein neues Leben beginnen zu können, indem sie ein Stipendium beantragt.
Inzwischen sendet ihre "Sekte" Yanky und seinen Cousin Moishe (Jeff Wilbusch) ihr nach Berlin hinterher, um sie "zurückzuholen". Während Yanky dem eher naiv gegenüber steht, hat Moishe schon seine Erfahrungen in Europa gemacht und trägt den Zwiespalt mit sich herum, seine Gebote (u.a. Spielsucht) mehrfach verletzt zu haben.
Gleichzeitig macht Esty mit ihren neuen Bekannten ihre ersten Schritte in einer ihr unbekannten Welt...

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