Review

Ein Indie-Frauenfilm für exzentrische Filmfestivalgänger? Der missglückte Versuch einer Clerks-Komödie im Krankenhausmilieu? Auf jeden Fall meilenweit entfernt von einem spannenden und makaberen Organdiebethriller. Nicht einmal ein Cameo von einem meiner absoluten Lieblingswrestler, nämlich Mick Foley, konnte mich hier begeistern! In 12 HOUR SHIFT wuseln bloß lauter kaputte Gestalten über die Hospitalflure, klopfen dumme Sprüche, trennen sich im Streit und laufen sich immer wieder über den Weg. Selbst mit ein paar blutigen Morden und Momenten der Organentnahme ergibt das keinen pfiffigen und gepfefferten Streifen. Echte Situationskomik, Charaktere mit Kultpotential und eine sich in ihrer Absurdität konsequent steigernde Geschichte lassen sich so jedenfalls nicht vorgaukeln. Ach, wie gerne hätte der Film all diese Dinge in Echt gehabt, das merkt man ihm so überdeutlich an.

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