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Was im 2. Kinofilm noch ein (gelungenes) Experiment war, ist nun Standard: Alles ist computeranimiert. Dadurch verliert der 3. Schwämmchen-Spielfilm aber auch viel von seiner "Seele". Netflix lässt hier eh den Ball fallen und vereint eher die Schwächen der extrem beliebten Figur und ihrer Geschichten in geballter Form, denn die Rettung der katzenartigen Meeresschnecke ist ziemlich kitschig, infantil, laut, oberflächlich und schrill. Da helfen auch die lieb gemeinten Gastauftritte von Stars aus Musik und Film nicht groß weiter. Überhaupt dient das Ganze quasi nur als Werbeplattform für das Spin-off KAMP KORAL, das noch niedlicher daherkommt und wohl nur noch die Vorschulklientel bedient - ist also ungefähr das, was die MUPPET BABIES für die MUPPET SHOW waren. Die Einspieler sind störend und schlecht geschrieben, in denen gezeigt wird, wie SpongeBob seine Freunde allesamt im Ferienlager kennengelernt hat.

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