Review

Who is Who? ist die Frage, die diesen Film von Beginn an prägt. Ich benötige drei oder vier Anläufe, um ihn bis zum Ende zu sehen. Verstanden habe ich ihn dennoch nicht.

Mehrere Geschichten, übergreifend dargestellt, man verliert innerhalb weniger Minuten den Überblick.

Soviel zum Faktischen, das diesen Film negativ auszeichnet. Klar könnte man sich stundenlang Zeit nehmen, ein Blatt Papier in die Hand und versuchen, die Entwicklung und den Zeithorizont aufzuzeichnen. Aber das möchte man eigentlich vermeiden.

Schauspielerisch top besetzt und auch gespielt, gibt es hier, wie auch allgemein inszenatorisch, Nichts zu bemängeln.

Wenn man genügend Zeit hat, so kann man sich "The Devil all the Time" gerne stundenlang ansehen und mir dann erklären, weshalb dieser Streifen so hoch gelobt wurde.

Er ist langsam, verliert sich in sich selbst und letztendlich interessiert es kein Schwein, was in den 50er oder 60er Jahren in irgendeinen Kaff in den Staaten abgegangen ist. Es gibt Null Spannung, auch ist es für mich keine Charakterstudie und schon gar kein Arthouse.

FAZIT: Verwirrend, lästig religiös angehaucht, keine Dynamik und von Handlung kann keine Rede sein. Trotz toller Schauspieler und guter Inszenzierung, ist "The Devil all the Time" für mich eine reine Enttäuschung.

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