León Klimovsky hat ja bereits mit seinem schundigen "Blutrausch der Zombies" bewiesen das er nicht unbedingt ein zweiter Wes Craven ist. Ganz so schlecht wie der billige Zombiestreifen ist "Die Nacht der Vampire" nicht, von einem guten Horrorfilm kann aber auch hier nicht die Rede sein. Was das Filme drehen angeht ist Herr Klimovsky eindeutig nicht León der Profi.
Anscheinend konnte sich León Klimovsky nicht so recht entscheiden ob er nun einen Werwolf- oder einen Vampirfilm drehen wollte. "Underworld" war ja auch eine Mischung aus Werwolf- oder Vampirfilm, denn bei dem kämpften beide Spezies gegeneinander, aber bei "Die Nacht der Vampire" hätte man sich die Sache mit dem Werwolf eigentlich schenken können.
Mit dem Werwolf wird der Zuschauer schon gleich zu Beginn konfrontiert. Dieser sieht jedoch eher wie ein brauner Yeti aus ähnlich dem aus "The Abominable", aber ganz bestimmt nicht wie ein Werwolf. Vielleicht hat León Klimovsky einfach nur zuviel "Star Wars" geguckt, denn der Werwolf hat durchaus Ähnlichkeiten mit Chewbacca und die seltsamen Lauten die er von sich gibt klingen auch sehr nach Chewy. Fehlt nur noch Han Solo mit seinem Millenium Falken. Die Vampire sehen genau so aus wie die Untoten aus "Blutrausch der Zombies".
Im Grunde ist "Die Nacht der Vampire" ein langweiliger Horrorschinken. Blutige Effekte sind praktisch nicht vorhanden. Einmal wird eine Frau mit einer Axt enthauptet, davon ist aber nichts zu sehen, es wird nämlich sofort ausgeblendet. Ein anderes Mal wird einer Vampirin der Kopf mit einem Spaten abgeschlagen, nachdem ihr ein Pfahl durch das Herz gerammt wurde, das Ganze ist aber nur aus großer Entfernung zu sehen und somit ist nicht sonderlich viel zu erkennen.