Ein B-Movie, das sehr von der Pointe am Schluss lebt. Dann möchte man sich den Film gleich nochmal anschauen....
Worum gehts? Ein Paar fährt mit der Tochter an einen Campingplatz am See. Das Töchterchen ist bald verschwunden, die Polizei kann sie nicht finden. Auf dem leeren Platz geraten schnell der schrullige Campingwart und sein Gehilfe in den Verdacht, was mit dem Verschwinden zu tun zu haben. Aber auch das Paar nebenan, die einzigen weiteren Camper auf dem leeren Platz, geraten schnell in Verdacht. Aus der Sorge wächst bald Misstrauen, die bald in Gewalt umschlägt. Dabei macht es die Sache nicht einfacher, dass ein entflohener Sträfling die Wälder unsicher machen soll. Es startet eine tragische Verkettung unglücklicher und tödlicher Verwicklungen.
Ruhig und sensibel gefilmt in einfachen Locations, kommt mehr wie ein Fernsehfilm herüber. Glänzend gespielt und immer spannend. Die einzelnen Verwicklungen sind zwar weit hergeholt und wirken zu konstruiert, das Geschehen kann aber glaubhaft vermittelt werden. Das eine kleine Detail, das der Sheriff gegen Ende entdeckt, stellt das Gesehene auf den Kopf.
Eigentlich nur ein kleiner Film mit durchschnittlicher Machart, aber das Ende bleibt im Kopf und verdient sich einen Extrastern.