Review

Metal Beast (1995)

Kane Hodder, besser bekannt als Jason Voorhees aus den Freitag der 13. Teilen 7, 9 und 10, oder als Victor Crowley aus Hatchet 1 und 2, stülpt sich das trashige Werwolfkostüm, gespickt mit 2 roten, albernen Plastikaugen über, passt sich also dem B mit Hang zum C des Films an, tritt ein in einen denkwürdigen Look alike-Konkurrenzkampf zum Tier aus der Muppet Show und metzelt sich gemütlich mal mehr mal weniger unblutig durch die Wissenschaftler eines Forschungslabors. Es schleppt sich weitesgehend unspektakulär dahin, die ersten 50, 60 Minuten kann man getrost wegspulen, und auch in der restlichen Spielzeit kommt nicht so wirklich Zug in die Angelegenheit. Gibt sicher schlechtere Tierhorrorfilmchen, aber wirklich spannend oder packend ist das Ganze hier ebensowenig, dafür wie gehabt versehen mit der Tierrhorror gemäßen Schlusspointe, frei nach dem Motto: Ätsch. Ansonsten gibt es von meiner Seite nicht mehr viel zu sagen, wenn dann würde das nur in eine Floskelparade ausufern, wie einmal gucken geht und ob da Kumpels und Bier helfen um sich den Film schön zu saufen, ich habe leise bis mittellaute Zweifel. Dafür nimmt sich der Film am Ende doch leider unerklärlicherweise viel zu ernst.

Fazit: Regisseur Alessandro De Gaetano hat danach nur noch einen Film gedreht, dann wurde ihm wohl nicht zu Unrecht der Stecker gezogen, vielleicht hat ihn auch ein Werwolf aufgefressen, ich weiß es nicht, #ismirauchegal.

Wertung: 5 von 10 lustigen Werwolfanzügen im fast unlustigen Film

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