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Der im Vorgänger enthauptete Zombie ist wieder da und bringt etwas Untoten-Zuwachs mit. Hier liegt der Fokus mehr auf den überaus simplen Splatter-Effekten. Zudem versucht Bethmann, eine unheimliche Stimmung aufzubauen, doch die unterbelichteten Bilder zeugen letztlich nur von technischem Unvermögen. Das inszenatorische Niveau ist etwa auf dem von Violent Shit (1989), und ich rede ausdrücklich von Teil 1! D. h. statt Figurenzeichnung, Dramaturgie und Logik gibt es einen Amateurfilm, der 80 statt 20 Minuten lang geworden ist. Den Laufzeitüberschuss generiert man mit langgezogenen Füllszenen: Da laufen Leute ewig durch den Wald, bevor sie endlich unspektakulär sterben. Der Score geht in die experimentelle Noise-Richtung. Nur für Kompletisten, die sich garantiert spaßfrei durch den deutschen Amateur-Morast arbeiten wollen.