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Sam (Zach Avery) lebt (oder besser) versteckt sich in Paris. Grund: unklar. Als er im Kino auf der Leinwand seine vermeintlich tote Ex-Freundin Georgia (Samara Weaving) in der Schauspielerin Lauren Clerk entdeckt ist er besessen von dem Gedanken diese zu treffen. Dafür reist er zurück nach L.A. und trifft auf seine alte Schulfreundin Kat (Carly Chaikin). Diese unterstützt ihn bei seinem Versuch Lauren/Georgia näher zu kommen und sie zur Rede zu stellen. Als dann auch noch Gangster ins Spiel kommen und sich damit der Grund für Sams abtauchen offenbart, überschlagen sich die Ereignisse.

Die eigentlich gute Besetzung (Brian Cox und Udo Kier gibt es in kleinen Nebenrollen) ist mit dem dürftigen Drehbuch sichtlich unterfordert. 

Auch die Inszenierung ist langatmig und bar jeglicher Spannung. Somit bleibt Doppeltes Spiel ein Thriller ohne thrill und fällt leider in die Kategorie „Chance verschenkt“.

Der Film wurde mir von Koch Films als Ansichtsexemplar zur Verfügung gestellt.

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