Nachdem seine Freundin Georgie von Gangstern brutal ermordet wurde, flieht Sam nach Paris, um dort unterzutauchen. Drei Jahre später entdeckt er in einem Hollywood-Film eine Frau, die der Verstorbenen verblüffend ähnlich sieht. Besessen von der Idee, seine große Liebe könne doch noch am Leben sein, reist Sam nach Los Angeles. Dort macht er sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Schauspielerin und wird dabei von der mysteriösen Kat unterstützt. Als ihm die Gesuchte endlich gegenübersteht, gerät sein Leben völlig aus den Fugen...
Eine wirklich interessante Geschichte wie ich finde, die natürlich von der Antwort auf die Frage lebt „Ist sie es wirklich oder bildet Sam sich das nur ein und es ist einfach eine zufällige Ähnlichkeit“? Aber wieso trägt sie dann die Kette die er ihr geschenkt hat?
Das Problem, dass Doppeltes Spiel“ (der Titel ist mal wieder völlig unpassend) hat ist, dass der Regisseur sich nicht entscheiden kann ob er uns ein Drama mit Thrillerelementen oder einen Thriller mit Dramaelementen kredenzen will.
Unterhaltsam fand ich das ganze trotzdem, auch wenn hier mal wieder so ziemlich jedes Gangsterklischee bemüht wird und das Ende ein wenig schnell daherkommt.
Brain Cox ist einer kleiner Nebenrolle zu sehen, ansonsten liefern aber Samara Weaving (nicht verwandt oder verschwägert mit Hugo aus Matrix) und Zach Avery durchaus glaubwürdige Leistungen ab.
Die Geschichte hat zudem die ein oder andere Wende parat, mit der man nicht rechnet und auch das Ende hat man ganz geschickt inszeniert – besonders die Schluss-Szene ist schon recht pfiffig (mehr kann ich nicht verraten)
Fazit: Gute Unterhaltung, der ein klares Genrebekenntnis gut getan hätte.