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Der schaut zumindest nicht so billig aus wie der Vorgänger, das ist schon mal ein Plus. Realistisch ist Teil 3 deswegen noch lange nicht: Den Raubfischen merkt man immer noch sofort das CGI an und ein Weißer Hai kann nicht im Wasser vor einem Taucher "rumschweben", sondern muss ständig in Bewegung bleiben, sonst würde er zum Meeresboden sinken, weil ihm die sogenannte Schwimmblase fehlt. Die ökologische Botschaft wurde auch daumendick aufgetragen. Tania Raymonde war einst als junges Mädel in der Serie LOST total süß, hier ist sie als engagierte Meeresbiologin hinreißend, wenn auch mit dem zeitgenössischen Agenda-Image der "starken und kompetenten Frau" wieder maßlos übertrieben wird. Und die "Gier des weißen Mannes" kennt keine Grenzen. Bis auf wenige Schockmomente ist das auch alles zu sonnig-paradiesisch und mit den intelligenten Superhaien wird relativ wenig angestellt.