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Kennt man eine japanische Superheldenserie, dann kennt man alle. Auch hier kloppt sich wieder nur ein Spandexhampelmann mit dem schwerfälligen Gummi-Ungetüm der Woche. Es gibt mittlerweile so viele Inkarnationen von Ultraman, dem geistigen Vorfahren der Power Rangers, dass man sie kaum noch auseinanderhalten kann. Weil diese Ausgabe ständig Bezug auf frühere Versionen nimmt, wird es schnell unübersichtlich und verwirrend. Die Qualität der Designs der Monster und Riesenroboter geht weit auseinander und ein Godzilla-Feeling stellt sich nur gelegentlich ein. Es kommt einem eh alles vor wie eine überlange Werbesendung für den Spielzeughersteller Bandai, der bloß alte und neue Sets von Plastikfiguren an Kids und Sammler verhökern will. Zu affigem Humor gesellen sich J-Pop, viel Seifenoper und typisch japanische Motivationsansprachen. Staffel 2 namens "Ginga S" mit teils neuem Cast wird etwas besser.

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