Genremischmasch von P.U. Production Limited, der als einer der vielen Zusammenarbeiten von Regisseur Wellson Chin und Scriptwriter Abe Kwong eine Mixtur aus Grusel, Mystery und Komödie bereithält und auch als das erste Projekt einer Reihe von Datums – Filmen gilt. Diese werden so genannt, weil sie die unheilsschwangeren Vorkommnisse an entsprechenden fixen Tagen ablaufen lassen; neben der Fortsetzung THIRD FULL MOON gehören dazu auch THE DAY THAT DOESN’T EXIST, JULY 13TH, TAMAGOTCHI und 24HRS GHOST STORY , vom gleichen Team geschaffen auch.
Das Erfreuliche an THOU SHALT NOT SWEAR ist, dass das Drehbuch über weite Teile einen Tick intelligenter als der übliche Horrorhokuspokus des HK Kinos gehalten ist; auch weil der Fall des Polizisten – Pärchens [ Michael Chow, Lau Ching Wan ] sich anfangs als astreiner Krimi präsentiert, mit übernatürlichen Einflüssen natürlich.
Die vermeintliche Verdächtige [ Jennifer Chan ] eines spektakulären Mordfalles – ihr fremdgehender Ehemann und seine Geliebte wurden durch eine Deckenventilator getötet – behauptet zwar, ein Alibi für die Tatzeit zu haben; dieses stellt sich bei den Nachforschungen allerdings als nicht haltbar heraus. Trotzdem glauben ihr die Inspektoren, vor allem da sich die unheimlichen Geschehnisse häufen; auch bekommt einer von ihnen düstere Vorhersehungen: Er sieht sich seinen Partner töten.
Letztlich hängt die Auflösung mit einem Schwur vor 16 Jahren zusammen, der am 14ten Juli gemacht wurde.
Der Fall ist nicht unspannend und ganz gut aufgebaut, zudem werden noch Einflüsse aus einem ganz lustigen Buddy – Picture mit eingewebt; die beiden Cops können sich anfangs weder riechen, noch sind sie als Team wirklich brauchbar: das Tatortgerede über mögliche Mordwerkzeuge wie abgefeuerte Missiles oder auch die Unfähigkeit, der englischen Sprache mehr als „I am a Man. This is a Pen“ zu entlocken zeigt beider Niveau.
Später wird es dann etwas ernster, auch zuweilen fast zu unpassend depressiv, zumindest versaut es Genreikone Helena Law Lan als cholerische Verrückte hierbei mal nicht.
Die Regie ist gekonnt, aber nicht besonders inspiriert, die gelieferten Bilder auch etwas altbacken mittlerweile, und ins Gruseln kommt man nun auch nicht wirklich; als durchaus gute, aber nicht zu herausstechende Kurzweil geht das allerdings in Ordnung.