Die Dame im Vorspann besingt schon die Umweltverschmutzung und den ganzen Dreck, den die Menschheit ins Wasser und die Luft verbringt, da lassen die Konsequenzen in dem von Yoshimitsu Banno inszenierten Kaiju-Streifen nicht mehr lange auf sich warten. Das (tatsächliche) Drecksvieh Hedorah macht sich über die industrialisierte Gegend her und verseucht den Rest, sodass nicht nur die dortigen Menschen dagegen angehen müssen, sondern auch Godzilla auf den Plan tritt.
Die Botschaft ist klar, der Umweltschutz wird thematisiert und einem inklusive Zeichentricksequenzen um die Ohren gehauen. Das ist grundsätzlich nicht verkehrt, das Thema ist immer aktuell, nur leider hat dieser elfte Film der Reihe um die verstrahlte Echse nicht gerade das Tempo erfunden. Die paar Aufeinandertreffen der Giganten verlaufen ziemlich unspektakulär, da hab ich schon Spaßigeres gesehen. Das gilt auch für den Plot rund um die Zweibeiner, in nahezu jeder Hinsicht zieht sich der nicht einmal neunzig Minuten dauernde Streifen. Da hilft auch das zugegebenermaßen gelungene Kostümdesign von Hedorah in seinen verschiedenen Versionen wenig. Godzillas Flugeinlagen und das Ausweiden zu Hippiemusik gegen Ende haben mir dann den Rest gegeben. Plus die Miezekatze in der Lovecraft-Disco.
„You bumbling fools!“
Leider eine ziemlich fade Angelegenheit, trotz sinnvoller Botschaft.