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Wenn zwei Pärchen in einem abgelegenen Haus Ferien machen und der Vermieter bei der Übergabe schon ein bisschen creepy erscheint, ist in den meisten Fällen schon klar wie es läuft, und man kann es kaum erwarten, bis die ersten Nervensägen ins Gras beißen. Hier läuft das anders.

Zum einen ist Dave Francos Regiedebüt einer der ersten Airbnb-Thriller (TONE-DEAF kam ihm kurz zuvor) und zum zweiten ziehen hier mit Dan Stevens (THE GUEST), Alison Brie (COMMUNITY), Jeremy Allen White (SHAMELESS) und Sheila Vand (A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT) bemerkenswerterweise richtig bekannte Schauspieler ein – und von denen verabschiedet man sich nur ungern.

Im Gegensatz zu den üblichen Slashern interessiert man sich hier auch für die – glaubhafte, da gute und sympathische Schauspieler – Paardynamiken und erst als sich erste Längen einschleichen, kommt auch die Genredynamik hinzu. Allerdings läuft auch hier einiges anders, als man es erwartet hätte und wenn Blut fließt, dann geschieht dies kurz und schmerzlos, hier werden keine Morde zelebriert, der Film bleibt auch auch dieser Ebene schmerzhaft realistisch, was ihn bei Horrorfans einige Punkte kosten wird, andererseits aber auch über den ansonsten recht grottigen Durchschnitt hebt.

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