Drehbuch, Schnitt und Kamera diesmal nicht von Herrn Brückner, was zum Teufel war da denn los? Bei seinem vierten Langfilm heuerte David mehrere Leute an, um sein neuestes Projekt schnell und wirksam zu stemmen, er war diesmal nur als Schauspieler und Regisseur aktiv. Doch wie schon bei "Paranormal Demons" fehlt es wieder mal an kreativen Ideen, ungeahnten Wendungen, persönlicher Tiefe, interessanten Dialogen oder krassen Effekten. Da gab es vorher in Deutschland schon bessere Independent-Filme, das muss man einfach sagen und einfach mal klar stellen. Brückner hat zwar das technische Wissen wie Filme optisch klar und international umgesetzt werden können, aber das Einzigartige das ihn von anderen Filmen unterscheidet fehlt seinen mittelprächtigen Schlockern immer noch. Auch die Schauspieler (worunter auch ein YouTuber ist!) sind arg an der Grenze zur Peinlichkeit. Sowieso ist die sehr dünne Geschichte nur von konventionellen Szenen durchtränkt worden. Weder die Figuren noch die Schocks oder gar das Finale können Genrefans überzeugen. Einzig die tolle Musik und die stimmungsvolle Kamera heben den schnell vergessenden Murx aus der Nische hervor. Ergo: Ambitioniert, aber nicht gravierend oder wirklich überzeugend. Inhaltlich viel zu bieder. Echt schade.