Atomwaffentests erzürnen das in einer versunkenen Welt lebende Volk von Seatopia. Also sendet man von dort das Monster Megalon, um „die da oben“ zu vernichten. Dem stellt sich nicht nur Godzilla entgegen, sondern auch ein Roboter namens Jet Jaguar.
Bis es dazu kommt, vergeht allerdings einiges an Zeit und man darf sich mit den menschlichen Figuren herumschlagen. Und gab es da auch schon Schlimmeres, so sind diese „Two an a half men“ einfach (wie so oft) wenig spannend und der Plot rund um eine Entführung und das Gerangel mit Seatopianern nimmt einfach zu viel Zeit in Anspruch. Der erneut von Jun Fukuda inszenierte Film ist mit seinen knapp was über achtzig Minuten nicht überdimensioniert, bis zur zünftigen Klopperei wartet man aber dennoch zu lang.
Das Wiederverwenden von Szenen aus den Vorgängern wird auch hier praktiziert. Die Monsteraction ist insgesamt okay, wenn sie denn stattfindet. Dazu gesellt sich noch ein weiteres Kaiju, welches man bereits im vorigen Teil erleben durfte. Dennoch wirkt „Godzilla vs. Megalon“ recht klein und Godzilla selbst wie ein Nebendarsteller, der immerhin im Finale einen halbwegs unterhaltsamen Kampf liefern darf. Ansonsten kommt es einem so vor, als würde sich alles auf knapp drei Quadratkilometern abspielen und man den immer gleichen fünf Gesellen über den Weg laufen. Das macht die Chose etwas lahm und gab es in der Reihe schon schlechtere Teile, so gab es eben auch schon einige bessere.
„Godzilla and Jet Jaguar, punch, punch, punch!“
Das Finale tröstet über manches hinweg, der Rest ist ein eher mäßig begeisternder Eintrag in die Serie.