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Ein Mark Polonia lernt einfach nicht dazu - und kann die Finger nicht von Amityville lassen. Doch der Versuch, die Legende vom berühmtesten Spukhaus der Welt mit Motiven des Frauenknast-Exploiters und Tierhorrors sowie mit Zombies und Mad Scientists zu vermengen, ist selbst für seine Verhältnisse abenteuerlich und ähnelt beinahe dem, was hierzulande z.B. ein Jochen Taubert regelmäßig abliefert. Außerdem muss ein popeliger kleiner Heizungskeller als Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses herhalten und in der verspiegelten Brille des Aufsehers ist mehrfach der Kameramann zu erkennen. Vor- und Abspann sind nahezu identisch, was noch einmal die Kosten reduziert haben dürfte. Polonia ist und bleibt ein Amateur und Stümper. Zumindest wird es innerhalb der knapp 70 Minuten Laufzeit nie langweilig. Vielleicht kann ja der eine oder andere Trashliebhaber dem Murks etwas abgewinnen.

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