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Ein U-Boot sucht den Meeresgrund nach den Trümmern von Mechagodzilla ab. Doch die Außerirdischen sind den Menschen zuvor gekommen. Sie haben mit Hilfe des wahnsinnigen Wissenschaftlers Dr. Mafune das mechanische Riesenmonster wieder aufgebaut. Gleichzeitig hat Mafune einen gefährlichen Titanosaurus unter seiner Kontrolle. Gemeinsam versuchen sie nun die Macht über die Menschheit zu übernehmen. Doch Godzilla stellt sich erneut dem Kampf gegen die übermächtigen Feind. Ein gigantisches Duell beginnt...

Es ist mal wieder Riesenechsen Zeit. Was ich mal wieder als erstes nicht verstehe ist der Filmtitel. Was bitte machen die Namen Konga und King Kong da, die kommen im Film doch überhaupt nicht vor, aber so gings mir auch bei anderen Teilen die Frankensteins Kampf gegen soundso hießen, wer denkt sich eigentlich so einen Schmarrn aus?
Im heutigen Sequel jedenfalls geht es gegen Mechagodzilla und den Titanosaurus. Zum Vorspann werden netterweise nochmal die Highlights aus dem ersten Kampf von Godzilla gegen seinen blechigen Doppelgänger gezeigt. Danach ist erstmal Schluß mit unser aller Lieblingsechse, der seinen Kamm erst wieder nach 45 Minuten (von knapp 80) wieder vor die Linse hält. Bis dahin wird die Story etabliert über die fiese Drahtzieherei der Außerirdischen vom Planeten Black Hole (offenbar war der Scripter ein Astronomie Laie), die wegen Umweltverschmutzung seitens uns Menschleins den Planeten mal eben einkäschern wollen. Die obligatorische Öko Botschaft gibts mal wieder gratis dazu. Die durchschnittlich agierenden menschlichen Charaktere dürfen ein wenig laschen Geräuscheaustausch betreiben, die japanische Armee läßt ihre bei Toys R us rekrutierte Armee aufmarschieren und bekommt wie immer den Hintern versohlt, wofür aber hauptsächlich Titanosaurus zuständig ist.  
Richtig spaßig ist dafür die zweite Filmhälfte, da gibts es haufenweise das, wofür man sich solch einen Film anschaut. Monsterbalgerei in allen Variationen. Die Gummikostüme sehen ganz gut aus und auch die zu zerstörenden Stadtkulissen sind detailliert ausgearbeitet. Interesaant auch zu sehen das sich G einen neuen Kampfstil Marke Kneipenschläger zugelegt hat. Das Finale macht auf jeden Fall richtig Laune und entschädigt für den einen oder anderen Leerlauf im Vorfeld.
Insgesamt ein recht unterhaltsamer Vertreter der Dauerechsendoku, es darf sogar ein wenig Blut spritzen und auch so etwas ähnliches wie nackte Brüste sind dabei. Einer der etwas härteren Godzilla Movies.
6/10

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