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Die Schwestern Ida und Tuva unternehmen während der Weihnachtsfeiertage einen Tauch-Ausflug in einem norwegischen Fjord. Unter Wasser lässt ein Erdrutsch einen Haufen Geröll auf die beiden niederprasseln und klemmt Tuva in über 30 Metern Tiefe unter einem gewaltigen Felsen ein, der sich nicht von Hand bewegen lässt. Ida muss sich ganz schön was einfallen lassen, um ihre Schwester aus ihrer misslichen Lage zu befreien, bevor dieser die Luft ausgeht... oder sie selbst durch das ständige Auf- und Abtauchen ohne Druckausgleich den Löffel abgibt. "Breaking Surface - Tödliche Tiefe" ist ein skandinavischer Survival-Thriller, der mit echt spektakulären Bilderbuch-Aufnahmen seiner norwegischen Drehorte beim Zuschauer hausieren geht, in der Hoffnung, dass diesem ob der atemberaubenden Landschaften nicht direkt ein Licht aufgeht, dass die Chose nicht nur inhaltlich dünn daherkommt, sondern direkt auch mal so dämlich, wie man es selten erlebt hat. Die dusselige Dummkuh von Protagonistin versiebt da mit Vehemenz nämlich einen Rettungs-Versuch nach dem anderen auf 'ne Art und Weise, dass man dem Drehbuch-Autor seine vermeintlich spannungssteigernden Einfälle am liebsten um die Ohren hauen möchte. Über einen Großteil seiner gnädigerweise kurzen Laufzeit ergeht sich der Streifen drum auch lediglich in schieren Facepalm-Momenten und schafft es zwischendrin sogar, durch einen abgestochenen Hund sämtliche Sympathien zu verspielen, die man dem Geschwister-Pärchen ob der prekären Situation noch zukommen lassen wollte. Dümma geht's nümma. Aber, okay... schöne Bilder hat er...

3/10

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