Review

Neben "Die Rache der Cheyenne" s/w (1955) lautet auch bei "Alarm in Fort Bowie" s/w (1957) - eine weitere Bel-Air Production - mein Gesamturteil "klein aber fein"!

Nachdem Lt. Merriman bei dem letzten Gefecht mit den Apachen gefallen ist, führt nun Lt. Jonathan Davenport (George N. Neise) die kleine Kavallerieeinheit an, die jetzt auf einer Routinepatrouille zu Fort Bowie unterwegs ist. Werden die Soldaten dabei wieder auf Apachen stoßen? Haben sie eine Chance Fort Bowie zu erreichen? Wären sie dort überhaupt sicher? Und was ist mit Sgt. Wade McCoy (Chuck Connors)?

Ja, es geht doch nichts über einen vermeintlich autoritären, aber letztendlich ungewollt komischen Vorgesetzten! Hahaha... Der neue Lieutenant ist bei der Truppe nicht nur unbeliebt, sondern agiert wenn auch unfreiwillig meist dilettantisch. Letztendlich ist aber gerade diese Charakterrolle mit der großen Schnauze das Salz in der Suppe, sodass der Zuschauer sich immer wieder auf seine nächste Aktion freuen kann! So haben es die Kavalleristen natürlich auch ihm zu verdanken, dass sie ihre Patrouille schon bald zu Fuß fortsetzen müssen....

Dieser Film bietet neben mehreren Kampfszenen über die Laufzeit verteilt also auch immer wieder haarsträubende und amüsante Einlagen. Trotz des merklich kleinen Budgets und der ungewöhnlich kurzen Filmdauer von rund 62 Min. ist "Alarm in Fort Bowie" äußerst gelungen, actionhaltig und teils amüsant - einfach liebenswert!

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